SQUASH-Treff

Bannwaldallee 38 - 76185 Karlsruhe - 0721 / 830 84 83
 

Spielregeln

Wie bei allen Spielen ist das oberste Gebot - Fairness!

Der Court / Platz
Squash wird in einem durch vier Wände begrenzten Raum gespielt. Auf dem Boden, der aus Holzdielen besteht, und auch an den Wänden befinden sich rote Markierungslinien die den Court/das Spielfeld begrenzen.

Zählweise
Ein Spiel geht über 3 Gewinnsätze die bis 11 gespielt werden. Hierbei kann jeder punkten unabhängig davon wer aufgeschlagen hat. Ein Satz endet mit 2 Punkten Unterschied (z.b.11:9, 13:11,21:19).
Nach einem Satzgewinn können die Spieler bis zu 90 Sek. Pause machen oder einfach weiterspielen.

Das Spiel
Der Aufschlag wird aus einem der beiden Aufschlagfelder ausgeführt. Dabei muss der Ball über die mittlere Linie an die Stirnwand ins gegenüberliegende Viertel gespielt werden. Danach ist der ganze Court inkl. Wände innerhalb der roten Begrenzungslinien das Spielfeld. Beim weterspielen ist darauf zu achten, dass der Ball ein Mal die Stirnwand berührt und max. ein Mal aufspringen darf. 
Einen Punkt bekommt man zugeschrieben, wenn ein Spieler den Ball nicht zurückspielen kann oder der Ball das Spielfeld verlassen hat. Verliert der Aufschläger den Ballwechsel bekommt der Gegenspieler das Aufschlagrecht.

Da der Squash-Court  im Gegensatz zu anderen Rückschlagsportarten nicht durch ein Netz geteilt ist, kann es zu Behinderungen auf dem begrenzten Raum kommen. Unter Umständen ist die Sicht beeinträchtigt oder man steht sich einfach im weg. Hierbei empfiehlt es sich den Ballwechsel zu unterbrechen und zu wiederholen (Letball genannt).
Mehr Informationen - siehe Schlagarten und Begrifflichkeiten

Dies sind nur einige Basisinformationen zum Squash-Spiel. Ausführlichere Informationen zum Regelwerk bekommt Ihr hier: Download - DSQV Squash-Spielregeln

DSQV Squash Spielregeln
WSF - Einzel Regeln
dsqv_squashregeln.pdf [ 172.4 MB ]

 

Schlagarten und Begrifflichkeiten

Longline (lange Linie):
Der Longline ist der grundlegendste Schlag beim Squash. Hierbei wird der Ball auf direktem Weg zur Stirnwand geschlagen, sodass er in einer geraden Linie zurückfliegt.

Boast:
Beim Boast wird der Ball über eine der Seitenwände an die Stirnwand geschlagen. Im Optimalfall trifft ein Boast in der entgegengesetzten Ecke des Courts, knapp über dem Tin auf und fällt dann ins Nick (Kante zwischen Seitenwand und Boden).

Cross:
Der Cross wird im Gegensatz zum Longline von einer Seite des Courts an die Stirnwand geschlagen und fliegt dann in die andere Seite. Die Flugbahn nimmt hier in etwa die Form eines „V“ an.

Stopp:
Beim Stoppball wird der Ball leicht geschlagen, sodass er knapp über dem Tin die Stirnwand berührt und dann - im Optimalfall nur wenige Zentimeter von der Stirnwand entfernt - den Boden berührt. Ein Stoppball kann unter Umständen auch ins Nick fallen.

Volley:
Der Volley dient dazu, das Spiel schnell zu machen und dem Gegenspieler keine Zeit zum Ausruhen oder Überlegen zu lassen. Hierbei wird der Ball nach dem Schlag des Gegenspielers direkt aus der Luft genommen, ohne dass er vorher den Boden berührt. Erfahrenere Spieler können auch einen „Volley-Nick“ spielen, indem man den Ball volley schlägt und dieser danach ins Nick fällt. Ein Volley-Nick ist in der Regel nicht mehr zu retournieren.

LET:
Wenn ein Spieler an der Reihe ist den Ball zu spielen, hat er das Recht auf ausreichend Platz ohne Behinderung durch den Gegner. Um eine Behinderung zu vermeiden, muss der Gegner versuchen, dem Spieler ungehinderten Zugang zum Ball zu gewähren, gute Sicht auf den Ball sowie eine vernünftige Schlagbewegung zu ermöglichen, um den Ball direkt an jede Stelle der Stirnwand zu spielen. Ein Spieler, der sich behindert fühlt, kann die Behinderung in Kauf nehmen und weiterspielen oder den Ballwechsel unterbrechen. Besteht die Gefahr, mit dem Gegner zusammenzustoßen oder ihn mit Schläger oder Ball zu treffen, ist es vorzuziehen, den Ballwechsel zu unterbrechen. Wenn der Ballwechsel wegen einer Behinderung unterbrochen wird, gelten folgende allgemeine Richtlinien:

  • Der Spieler hat das Recht auf einen Letball (d. h. der Ballwechsel wird wiederholt), wenn er den Ball hätte zurückschlagen können, aber der Gegner den Laufweg zum Ball versperrt hat.
  • Der Spieler erhält einen Letball, wenn der Ball den Mitspieler trifft, nachdem er eine Seitenwand getroffen hat bzw. bevor er eine solche getroffen hätte.
  • Der Spieler hat kein Recht auf einen Letball (er verliert den Ballwechsel), wenn er den Ball nicht hätte zurückschlagen können oder die Behinderung so gering war, dass der Zugang des Spielers zum Ball und der Schlag nicht beeinträchtigt waren.
  • Der Spieler hat kein Recht auf einen Letball, wenn er die Behinderung in Kauf genommen hat und trotzdem schlagen wollte, jedoch den Ball durch einen Fehler (z. B. der Ball geht ins Aus) nicht im Spiel halten konnte.
  • Der Spieler hat das Recht auf ein „Stroke“ (er gewinnt den Ballwechsel), wenn der Spieler einen Gewinn bringenden Rückschlag hätte anbringen können oder wenn der Spieler den Gegner mit dem Ball auf dem direkten Weg zur Stirnwand getroffen hätte.

Ein Let muss gewährt werden, wenn der Rückschläger beim Aufschlag nicht bereit ist und keinen Versuch unternimmt, den Aufschlag anzunehmen. Außerdem, wenn der Ball während des Spiels kaputt geht, wenn der Ball bei einem sonst gültigen Rückschlag irgendwo im Court eingeklemmt wird und somit nicht auf dem Boden aufspringen kann oder der Ball nach dem ersten Aufspringen ins „Aus“ geht oder wenn - wie auch immer - während des Ballwechsels ein weiterer Ball im Spiel ist (zum Beispiel, wenn ein Ball von einem benachbarten Court rüber geflogen kommt).